Zitadelle Spandau

Zitadelle Spandau Berlin

Die Zitadelle Spandau Berlin vereint Kulturgeschichte mit einem interessanten Unterhaltungsprogramm und zählt zu den spannendsten Locations der Hauptstadt. Die zahlreichen unterschiedlichen Veranstaltungen bieten den perfekten Rahmen, Berlin einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen und sich ganz nebenbei über die interessante Stadtgeschichte zu informieren. Sie ist eine der besterhaltenen und bedeutendsten Festungen der Hochrenaissance in Europa. Im Berliner Ortsteil Haselhorst zählt die Zitadelle zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Bezirks Spandau. Das Bauwerk wurde zwischen den Jahren 1559 bis 1594 errichtet und befindet sich nord-östlich der Spandauer Altstadt am Ufer der Havel. Die alte Festung vermittelt trotz einiger Schäden am Gemäuer noch heute einen Eindruck davon, wie sich versucht wurde, zu damaligen Zeiten vor Feinden zu schützen. Die ältesten Teile der Anlage stammen aus dem Mittelalter. Der Juliusturm, das Wahrzeichen Spandaus, wird auf das frühen 13. Jahrhundert datiert und ist somit höchstwahrscheinlich das älteste Bauwerk des Stadtgebietes. Bereits zu slavischen Zeiten galt die Mündung von Havel und Spree als eine militärisch sehr bedeutsame Stelle, da hier die Spree überquert werden konnte. Markgrafen hielten sich zu damaligen Zeiten häufig in der Spandauer Burg auf, wobei sie die angrenzende Siedlung von Kaufleuten tatkräftig unterstützten.
Die Konzertlocation ist von einem Wassergraben umgeben. Die Hofseite des Bauwerks vermittelt auch heute noch einen sehr guten Eindruck des ursprünglichen Erscheinungsbildes. Heutzutage dient die Zitadelle Spandau als Location für zahlreiche Ausstellungen, Festivals und viele weitere Veranstaltungen, wie beispielsweise dem jährlichen Mittelalterfest. Das beliebte Citadel Music Festival lockt jeden Sommer Musikfans aller Gernres mit einem bunt gemischten Musikprogramm. Seit der Fussball WM im Jahr 2006 heisst das Fußball-Familien-Fest alle zwei Jahre Sportbegeisterte auf der historischen Festung willkommen. Neben Public Viewing sorgt ein familiengerechtes Rahmenprogramm für viel Abwechslung. Im ehemaligen Zeughaus der Zitadelle befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum Spandau. Im Erdgeschoss haben Besucher die Möglichkeit, sich bei der ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte Spandaus über die Historie des Bezirks informieren und die obere Etage bietet Raum für wechselnde Ausstellungen. Auf dem Gelände der Zitadelle befinden sich weitere Ausstellungsflächen sowie 40 Künstler-Ateliers.
Die Räume der Italienischen Höfe, der Alten Kaserne und der Gotische Saal können zudem auch als Veranstaltungsorte gemietet werden. Ferner bietet das Standesamt an, Trauungen im Fürstenzimmer des Kommandantenhauses durchzuführen. Die Eventlocation ist jeden Tag im Jahr von Montag bis Sonntag jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise inklusive Juliusturm, Ausstellungen und Museen belaufen sich auf 4,50 Euro und ermäßigt 2,50 Euro. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Zitadelle Spandau sehr gut ab dem U-Bahnhof Zitadelle, dem S-Bahnhof Spandau sowie dem Bus X33 zu erreichen. Anreisende mit PKW haben die Möglichkeit, die im Umfeld befindlichen PKW-Parkplätze zu nutzen. Auf der Suche nach einem Veranstaltungsort, der einen Einblick in längst vergangene Zeiten bietet und Berliner Stadtgeschichte mit einem spannenden Rahmenprogramm für Alt und Jung kombiniert, ist die Zitadelle Spandau in jeder Jahreszeit immer einen Besuch wert. Langweilig wird es in dieser interessanten Location wirklich nie.
http://www.zitadelle-berlin.de

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