Quasimodo Berlin

Quasimodo Berlin

Jazz, Soul und etwas Blus, das kann im Quasimodo Berlin gefunden werden. Diese interessante Lokation befindet sich zudem recht Central des Berliner Westteils. In der Kantstraße, unscheinbar in einem Keller, liegt dieses Kleinod verborgen. Doch dies mit Erfolg, denn das Quasimodo Berlin erfreut seit dem Jahre 1975 kontinuierlicher Beliebtheit. Obwohl, es doch zur heutigen Zeit Unterschiede gibt. Diese bestehen im Wandel des Musikgeschmacks. Im vorigen Jahrhundert galt es als „Weltanschauung“ sich in einem Jazzclub zu finden. Damalige unbekannte Künstler gaben im kleinen Saal ihre Stimme ab. Das Publikum war begeistert und so durfte manch Musiker in die Internationalität überwechseln.

Fotos von solchen Sternen am Musikhimmel sind in der Eventlocation reichlich zu finden. Sie zeigen den Besuchern ein Stück Zeitgeschichte, allein dies wäre ein Grund den Jazzclub Quasimodo abzustatten. Mit Beginn des heutigen Jahrhunderts, mag es Ängstlichkeit um das Bestehen des Clubs gegeben haben. Sorge um den musikalischen Nachwuchs, gab es doch andere Gelegenheiten sein Können einen großen Publikum zu präsentieren. Doch Musiker trauen sich bis heute dem eher kleinen, aber kritischen Jazzliebhabern zu stellen.
Dunkel ist es im Keller, doch stimmige Beleuchtung lässt das überwiegende Rot der Einrichtung in sanftes Licht eintauchen. Die Bühne ist frei und stimmige und rauchige Melodien finden ihre Wege zu Herzen der Zuschauer. Manche lauschen den Klängen versonnen bei einem Glas Wein oder Bier. Andere tauchen auf der Tanzfläche ein in eine andere Welt, in der nur sie Drei existieren. Die Musik und sie Beide. In diesen Stunden gibt es wie damals nur Jazz und Soul. Der Jazzclub scheint dazu geschaffen zu sein, solche wertvollen Klänge wie einen Schatz zu hüten.

Die Gäste danken es mit Treue, die Künstler mit neuen Ideen, Können und Hingabe. Die Location darf sich Nachtclub nennen, beginnt der erste Ton doch erst um 22.30 Uhr um nicht die Geschäftswelt drum herum aus dem Takt zu bringen. Wer nicht solange warten möchte seine Freizeit zu beginnen, dem sei geraten das Cafe im oberen Stock zu besuchen. Es trägt den Namen Modo und somit mit Quasimodo verwandt.

Die Zeit des Wartens ist vorbei. Es darf gejazzt werden und die Gäste lassen den ersten Applaus zur Bühne wandern. Zwischendurch werden Getränke geordert, bei den nächsten Musikstück, lassen sich erste Paare auf der Tanzfläche sehen. Alles ganz Zwanglos und trotzdem hochkarätig.
Das Quasimodo Berlin mit seinen 300 Menschen fassenden Kellerraum, bleibt ein Geheimtipp. Die Durststrecke scheint zu Ende und lässt die Zuversicht, dass auch kleine Liveclubs ihre Berechtigung in der Szene Berlin behalten. Doch gerade Berlin gibt Clubs wie das Quasimodo reichlich Platz sich zu entfalten. Gerade Besuchern winkt hier eine unvergessliche Nacht im geschehen einer wechselnden Epoche. Nicht jedes Lokal hat dies zu bieten. Schnell füllt sich der Raum und die Tanzfläche, es wird eng. Aber gerade solche Enge macht den Charme des Konzert Clubs aus. Zudem auch der Glöckner von Notre Damm durchaus über solche Eigenschaft verfügte. Nur blieb sie oft verborgen, ebenso wie unser Quasimodo im Keller. Doch immer mehr Anhänger finden den Weg hinunter um unbeschwerte Stunden zu erleben. Eine Empfehlung an Alle die das ungewöhnlich Schöne suchen, im Quasimodo scheint es zu finden zu sein.

Programm | Kommende Veranstaltungen

https://www.quasimodo.de